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Freizeithacker oder Turniergolfer Teil 2

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Golf Mental: Freizeithacker oder Turniergolfer Teil 2

Freizeithacker oder Turniergolfer Teil 2

Bevor Sie Teil 2 lesen, sollten Sie erst den Teil 1 studieren, da diese aufeinander aufbauen.

„Baustellen“ hat man beim Golfen immer und es wird auch immer etwas geben, mit dem man (noch) nicht zufrieden ist. Aber Sie sind kein schlechter Golfspieler, nur weil Sie nicht so gut sind wie ein Berufsgolfer, über dessen Zeit und Geld Sie eben nicht verfügen.

Auch solche Überlegungen gehören zur mentalen Stärke dazu:

>> Sich selbst richtig einschätzen und reflektieren <<

Nicht blind irgendwelchen Vorbildern hinterherrennen und vor allem nicht sich über sich selbst ärgern, weil man nicht das kann, was die anderen können, sondern über den eigenen Tellerrand und hinter die Kulissen der anderen schauen. Mit der richtigen (und ehrlichen) Selbsteinschätzung werden sich für Ihr Spiel ganz neue Perspektiven öffnen!

  • Vermeiden Sie es deshalb ab sofort, sich mit Jahrhunderttalenten zu vergleichen.
  • Kümmern Sie sich stattdessen lieber um Ihr eigenes Training statt auf die Erfolge „der anderen“ zu schielen.
  • Gönnen Sie sich Trainingseinheiten unter Anleitung, auch wenn es Geld kostet.
  • Achten Sie auf sich und Ihre Leistungsstärke und denken Sie darüber nach, wie Sie sich selbst verbessern und effizienter trainieren können.

Für Sie sollte das Hier und Jetzt eine Rolle spielen und nicht was sein könnte, wenn Sie als Silberrücken der neue Bernhard Langer wären. Vorbilder sind toll und auch wünschenswert aber Sie können nicht der Mann oder die Frau werden, die Sie sich als Idealbild auserkoren haben, denn die gibt es schon!

Golf Mental Training: Sich selbst richtig einschätzen und reflektieren
Golf Mental Training: Sich selbst richtig einschätzen und reflektieren

Fangen Sie stattdessen lieber an, Ihr eigenes Golfspiel positiv zu bewerten, sagen Sie das gerne auch mal laut zu sich selbst, wenn es kein anderer tut, und nehmen Sie Lob an. Sie dürfen sich freuen, wenn Ihnen ein Schlag richtig gut gelungen ist– und sollten es auch. Natürlich dürfen Sie die Trainingsmethoden der Golfgrößen da draußen übernehmen, denn nur weil Sie nicht so viel Zeit und Geld haben wie die Profis, heißt das nicht, dass Sie nicht deren Übungen kopieren können. Reflektion und vor allem eine realistische Selbsteinschätzung gehören zu den wichtigsten Bausteinen Ihrer mentalen Stärke, denn es ist Ihr Spiel und Sie sind für Ihre Vorbereitung und Ihr Training verantwortlich.

Ehrlichkeit gehört dazu, wenn man vorankommen will. Aber wenn man sich mal auf dem Platz umhört, gewinnt man den Eindruck, dass dort nur hochgradig bescheidene Menschen unterwegs sind. Oder sehr viele Baron Münchhausens.

Sätze wie diese haben Sie vermutlich auch schon sehr oft gehört:

  • „Mir geht es gar nicht ums Handicap.“
  • „Ich spiele nur so und zähle meine Schläge gar nicht.“
  • „Dabei sein ist alles .“
  • „Ein bisschen Bewegen und Spaß haben.“
  • „Ach, HCP 36 reicht mir völlig aus, dann kann ich fast jeden Platz spielen.“

Was wir alle wissen:

Es ist nur ein verschwindend kleiner Teil an Spielern, die solche Sätze wirklich ernst meinen. Der große Rest, der mit diesen Sprüchen um sich wirft, ist nicht ehrlich. Er verschanzt sich hinter Ausreden, lügt sich selbst in die Tasche und betreibt aktive Heuchelei, um sein Ego zu schützen, weil er ein mögliches „Versagen“ schon im Vorfeld mit fadenscheinigen Begründungen relativieren will. Sich selbst klein zu machen, ist keine Lösung und schon gar nicht mentale Stärke, sondern falsch verstandenes Understatement, mit dem man sich langfristig mehr schadet als nützt.

Zum „Ehrlich“ sein gehört auch, dass man als Spieler klar dafür einsteht, wie man zu seinem Spiel steht und mit welchem Ziel man sein Training betreibt. Zur Ehrlichkeit sich selbst gegenüber gehört, eine klare Entscheidung zu treffen, in welcher Kategorie man sich zu Hause fühlt und welcher Golfspieler man sein möchte. Denn erst wenn das klar ist, können Sie Ihr Spiel wirklich selbst spielen und auch Misserfolge auf dem Platz mit breiter Brust aushalten und aus ihnen lernen. Mir ist seit Jahren kein Golfer ohne einen Funken Ehrgeiz begegnet. Fast jeder von uns hat seine eigene HCPReise angetreten, nur darüber reden will keiner. Im Grunde möchte fast jeder heimlich besser werden, nur zugeben will es keiner, denn wenn man trotz Training und Übung keinen Schritt weiterkommt, könnten die anderen spotten und lachen. Wenn Sie wirklich vorankommen wollen, hilft Ihnen eine klare Entscheidung, welcher Golfer Sie sein wollen, ein großes Stück weiter:

Freizeitgolfer oder ambitionierter Turniergolfer, eines von den beiden sollte es schon sein. Denn so wie Sie dann trainieren, werden Sie auch spielen. Entscheiden Sie sich und stehen Sie offen zu Ihrer Entscheidung, anstatt sich hinter höflichen Flunkereien als Deckmäntelchen zu verstecken.

  • Selbstverständlich muss Ihre Entscheidung nicht bis in alle Ewigkeit gelten, denn das Leben ändert sich und damit auch Ihre Golferkarriere. Bekanntlich ist nichts in Stein gemeißelt. Vielleicht können Sie im Moment zeitlich nicht so viel investieren, wie Sie eigentlich möchten, weil Job, Haus und Familie einfach nicht mehr Termine auf dem Platz zulassen. Oder Sie haben als Freizeitgolfer Blut geleckt und Ihr Ehrgeiz packt Sie, weil Sie merken, dass da noch einiges geht.
Freizeithacker oder Turniergolfer Teil 2
Freizeithacker oder Turniergolfer Teil 2

Dann ändern Sie eben Ihre Einstellung und dazu passend Ihr Training. Egal, wie Sie sich entscheiden: Stehen Sie auch dazu und golfen Sie nicht halbherzig! Für eine Entscheidung gibt es Konsequenzen und einen Preis, den man zahlen muss. Für einen ambitionierten Turniergolfer und Handicapjäger gilt das genauso, denn sich zu verbessern, wird ab Vorgabeklasse 3 wirklich schwierig und braucht kontinuierliches Training mit professioneller Unterstützung. Auch hier sollte eine Entscheidung getroffen werden, wie viel Zeit, um zum Training zu fahren und mit einem Pro zu trainieren, noch drin ist.

Will ich den Sprung in die Einstelligkeit oder ist das nur noch Plackerei? Sagen Sie bewusst: Ja, das will ich – oder ist Ihnen das „Nein“ doch lieber, um vielleicht endlich ohne Druck und Stress Ihre Runden auf dem Platz ziehen zu können?

Es ist Ihre Entscheidung, deshalb kann Sie auch niemand zwingen, den Weg, den Sie eingeschlagen haben, bis zum bitteren Ende zu gehen. Sie dürfen sich jederzeit neu entscheiden, an einer Kreuzung abbiegen und einen anderen Pfad einschlagen. Nur ehrlich zu sich selbst müssen Sie sein und dann dazu stehen!

Zum Abschluss dieses Kapitels möchte ich Ihnen eine kleine Übung zeigen, mit der Sie Ihre Entscheidungsfindung erleichtern können, wenn Sie unsicher sind, was Sie wollen. Sie stammt ursprünglich vom Autoren und Experten für emotionale Kommunikation Hans Uwe Köhler, die ich fürs Golfspiel leicht abgewandelt habe.

Versuchen Sie es und sprechen Sie folgende Sätze einfach mal laut aus. Wie klingt das für Sie? :

  • „Vielleicht spiele ich ganz gutes Golf“
  • „Es ist ganz gutes Golf, das ich spiele“
  • „Es ist gutes Golf, wie ich spiele“
  • „So wie ich Golf spiele, ist es gut“

Erkennen Sie die Unterschiede in den Sätzen und deren Wirkung auf Sie?

Jeder Satz beinhaltet eine Spielweise eines Spielers für sich, ohne erkennbares Handicap, aber mit einer deutlichen Einschätzung seines Spiels. Kein Satz ist in sich negativ, alle sind im Kern positiv.

In welchem Satz erkennen Sie sich wieder oder in welchem Satz würden Sie sich gerne sehen?

Treffen Sie eine Entscheidung und stehen Sie dazu!


Golfmental Coach Martin Schuett Ehrlichkeit Golfreisen

Martin Schütt

Martin Schütt spielt selbst Golf. Die Freude am Spiel hat ihn unter anderem zu der Profession getrieben, als Sportmentalcoach im Bereich Golfsport tätig zu werden. Das ist nun sein zweites Buch und nimmt gerade die Golfeinsteiger und Anfänger an die Hand, um erfolgreich den Weg in den Golfsport zu weisen.

Der kleine Golfmentalcoach

Der kleine Golfmentalcoach
Der kleine Golfmentalcoach

Ein Weg, um zu werden im Golfsport, was Sie sein wollen.

Gutes Golf ist das Ergebnis von selbstverantwortlichem und effizienten Training, technisch wie mental. Mentales Training kann ihr Golfspiel entscheidend verbessern und Sie zu dem niedrigen Handicap führen, von dem Sie schon lange träumen. Möchten Sie wissen, was Sie tun müssen, um besseres Golf zu spielen? Wenn Sie bereit sind für eine Veränderung Ihrer golferischen Perspektive, dann haben Sie jetzt das richtige Buch in den Händen. Das Schlimmste was passieren kann, wenn Sie es lesen, ist, dass Sie etwas grundsätzlich Neues lernen können. Aber seien Sie gewarnt, nur lesen wird nicht reichen:

„Es nützt nichts, jemanden eine Brücke zu bauen, wenn er gar nicht auf die andere Seite will.

Autor unbekannt

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