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Unsterbliche Golftypen

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Unsterbliche Golftypen

Die unsterblichen Golftypen – ein Feldführer für den aufmerksamen Mitspieler

Gastartikel von murphys-golfgesetze.de

Ich schreibe das hier mit dem milden Lächeln eines Mannes, der auf Dutzenden Plätzen in diesem Land und anderswo gespielt hat und dabei zu dem Schluss gekommen ist: Der Golfplatz ist das ehrlichste Soziallabor, das die Menschheit je erfunden hat. Keine Therapiecouch enthüllt den Charakter eines Menschen so gnadenlos wie die dritte Runde hintereinander bei Windstärke 4 und einem Handicap-Index, der gerade nicht zum Ego passen will.

Die Kollegen haben jüngst die zehn nervigsten Golftypen katalogisiert – eine bewundernswerte Leistung, die ich aus tiefer kollegialer Zuneigung und vollständig uneigennütziger Begeisterung hiermit um weitere Exemplare erweitern möchte. Gefunden habe ich sie auf Fairways von Sylt bis Oberbayern, in Clubhäusern von Edinburgh bis Estoril, und einmal, unvergesslich, auf einem Parkplatz in der Nähe von Wiesbaden, wo mir ein Mann in Beige-Hosen mit ernstem Gesicht erklärte, warum sein neuer Putter die Messung des Lochzentrums neu definiere.

Wer glaubt, in keinem dieser Typen auch nur eine entfernte Selbstähnlichkeit zu entdecken, der hat entweder noch nie ehrlich in den Spiegel geschaut oder spielt Golf seit weniger als sechs Monaten. Beides wäre erklärend.

Der ungebetene Schwungtrainer

Er schlägt selbst wie jemand, der versucht, mit einem Besenstiel eine Wespe aus dem Zimmer zu treiben. Aber das ist ihm herzlich egal, denn sein eigentlicher Beruf auf dem Platz ist ein anderer: Er ist Lehrer.

Schon beim Einschlagen auf der Range spürt man, wie sein Blick prüfend auf den Nachbarmatten wandert. Er sammelt Fehler wie andere Briefmarken. Und er teilt sie mit. Immer. Ohne Aufforderung, ohne Zögern, ohne auch nur im Ansatz das Signal wahrzunehmen, dass man selbst gerade mit dem dreißigsten Versuch beschäftigt ist, irgendetwas Reproduzierbares zu tun.

„Du nimmst den Schläger etwas zu weit nach innen“, sagt er am ersten Abschlag, kurz bevor er selbst seinen Tee-Shot in den Baum links neben dem Fairway befördert. „Das Körpergewicht bleibt bei Dir hinten hängen“, fügt er an der zweiten Bahn hinzu, unmittelbar nachdem er sein Eisen 7 dünn abgeräumt hat, auf eine Weise, die an eine Rückhand erinnert, die man lieber vergessen möchte.

Ich habe einmal versucht, einem Vertreter dieser Spezies auf seine Diagnose zu antworten: „Danke, ich arbeite gerade mit meinem Pro an etwas anderem.“ Er sah mich an wie ein Arzt, dem man erklärt, man würde seinen Blinddarm lieber selbst herausnehmen. Kurz darauf, an der nächsten Bahn, begann er wieder. Man muss das respektieren. Auf eine gruselige Art.

Der Equipment-Messias

Er hat neue Schläger. Das ist keine Neuigkeit – er hat immer neue Schläger. Die Frage ist nur, ob es diesmal wirklich die richtigen sind, denn bei den letzten vier Garnituren war irgendetwas noch nicht optimal. Der Loft. Der Lie-Winkel. Der Schaft. Die Griffe. Das Golfgott-weiß-was.

Wer mit dem Equipment-Messias spielt, muss sich auf eines gefasst machen: Jeder Schlag – ob gut oder schlecht, und meistens ist er schlecht – wird auf das Material zurückgeführt. Trifft er gut, war es trotzdem nur ein Vorgeschmack auf das, was möglich sein wird, sobald die Eisen noch etwas eingespielt sind. Trifft er schlecht, lag es an der fehlenden Progression im Schaftprofil, die ihm der Fitting-Spezialist in Düsseldorf noch hätte erklären müssen.

Ich kenne einen solchen Mann seit mindestens zwölf Jahren. In dieser Zeit hat er, grob geschätzt, vier komplette Eisengarnituren, sieben Driver und drei Putter angeschafft. Sein Handicap ist in dieser Zeit von 18,4 auf 19,1 gestiegen. Er erklärt das mit dem Klimawandel, der die Rough-Beschaffenheit in Norddeutschland grundlegend verändert habe. Ich habe nicht nachgefragt.

Der Range-Weltmeister

Auf der Übungsanlage ist er eine Erscheinung. Nicht im Sinne des ungebetenen Schwungtrainers – er schlägt wirklich gut. Langer, flüssiger Schwung, ordentliche Ballkompression, leichter Draw. Man schaut hin. Man nickt. Manchmal applaudiert die Nachbarmatte stumm.

Dann kommt Loch 1.

Es ist, als würde man eine andere Person treffen. Nicht nur schlechter – grundlegend anders. Als hätte er seinen Schwung in der Range-Schublade gelassen und auf dem Platz improvisiert. Das erste Par 4 endet im Doppelbogey. Das erste Par 3 im Wasser. Er schüttelt den Kopf mit der milden Erschöpfung eines Mannes, der das kennt, es aber immer noch nicht versteht.

Die Erklärung, die er nach der Runde auf der Terrasse liefert, ist stets die gleiche: Auf der Range fühle er sich einfach freier. Der Platz habe eine andere Energie. Das Gras rieche anders. Das Licht falle anders. Irgendwas mit dem Unterbewusstsein. Ich habe ihn einmal gefragt, warum er nicht einfach auf der Range spiele und sich den Rest spare. Er lachte. Dann bestellte er noch ein Bier und fing an, vom nächsten Fitting zu erzählen.

Der Handicap-Relativierer

Sein offizielles Handicap ist 22. Aber das stimmt nicht. Das ist wichtig zu verstehen, und er erklärt es beim ersten sich bietenden Anlass: Sein echtes Handicap sei deutlich besser. Sechs, vielleicht acht. Nur habe er in letzter Zeit wenig gespielt. Und dann waren da noch ein paar Turnierrunden mit wirklich unglücklichen Bahnen. Und der Rücken. Und der Stress im Job.

Der Handicap-Relativierer lebt in einer Parallelwelt, in der sein tatsächliches Können mit seinem gefühlten Können übereinstimmt – und zwar immer zugunsten des gefühlten. Jeder schlechte Score hat einen außerhalb seiner Person liegenden Grund. Jeder gute Score ist der endgültige Beweis für das, was er eigentlich ist: ein verkanntes Talent, das die Umstände bislang nicht haben aufblühen lassen.

Was diese Spezies von allen anderen unterscheidet, ist die Beharrlichkeit, mit der sie ihre eigene Erzählung verteidigt. Ich habe einen Relativierer erlebt, der nach einem 108er Score am Neunzehnten erklärte, er habe heute sein eigentliches Spiel leider wieder nicht zeigen können. Er sagte das ohne Ironie. Vollständig ernst. Mein Mitspieler, der seit vierzig Jahren Golf spielt, sah mich kurz an. Dann bestellte er Whisky. Das sagt alles.

Der Reise-Snob

Er spielt nicht einfach Golf. Er spielt Golf dort, wo Golf gespielt werden muss. Augusta hat er leider noch nicht geschafft, aber Pebble Beach war „ganz nett“, St. Andrews „natürlich Pflicht“ und Valderrama „eigentlich etwas überschätzt, wenn man ehrlich ist.“ Er ist ehrlich. Immer.

Das Heimatclub-Handicap-Turnier interessiert ihn nur als soziales Ereignis, denn eigentlich spielt er in zwei Wochen in Portmarnock, und davor noch schnell in Belek, und dann im Herbst möglicherweise Cape Kidnappers, wenn der Flug sich vernünftig legen lässt. Er sagt „wenn der Flug sich vernünftig legen lässt“ so, wie andere sagen „wenn der Bus kommt.“

Was ihn von einem normalen Reisegolfer unterscheidet – und ich sage das ohne Neid, wobei das gelogen ist – ist die Art, mit der er jeden Platz, den sein Gesprächspartner nennt, mit einer milden Freundlichkeit abtut, die schlimmer ist als offene Ablehnung. „Ah, Quinta do Lago. Ja, schön. Ich war dort 2019. Der Nordkurs. Nett.“ Nett. Das Wort fällt wie ein nasses Handtuch auf alles, was man je für einen guten Platz gehalten hat.

Ich habe einmal versucht, ihm von einem Platz in Dänemark zu erzählen, den ich wirklich geliebt hatte. Er ließ mich ausreden. Dann sagte er: „Skandinavien hat ein Fenster. Wenn man das trifft, soll es schön sein.“ Dann bestellte er Wasser ohne Kohlensäure und sprach über Bandon Dunes.

Der philosophische Einlocher

Er redet nicht viel. Das ist zunächst angenehm. Dann wird es unheimlich.

Denn der philosophische Einlocher hat eine Beziehung zum Golfspiel entwickelt, die über das Sportliche hinausgeht – weit hinaus, in Regionen, wo die Luft dünn wird und die Sätze kurz. Er sagt Dinge wie: „Golf lehrt mich jeden Tag, loszulassen.“ Oder: „Der Ball weiß, wo er hinmuss.“ Oder, unvergesslich, an einem Dienstag im Oktober auf einem Platz in Schleswig-Holstein: „Das Rough ist ehrlicher als das Fairway.“

Man nickt. Was soll man sonst tun.

Er schlägt mit einer Ruhe, die beeindruckt und gleichzeitig irritiert, weil man nicht weiß, ob es Konzentration ist oder ob er einfach woanders ist. Nach einem guten Schlag sagt er nichts. Nach einem schlechten Schlag sagt er auch nichts. Einmal, an einer Bahn über Wasser, hat er den Ball ins Nasse geschlagen, lange auf die Einschlagstelle gestarrt und dann leise gesagt: „Gut.“ Ich habe nicht nachgefragt. Manche Türen öffnet man nicht.

Der Chronische Regelanwalt

Er kennt das Regelwerk. Vollständig, in der aktuellen Fassung, inklusive der Appendizes und der offiziellen Klarstellungen des R&A vom März letzten Jahres. Das ist, für sich genommen, respektabel. Das Problem ist, dass er diese Kenntnisse nicht zur Beratung anbietet, sondern zur Kontrolle einsetzt – und zwar ausschließlich dann, wenn es ihm nützt.

Bei eigenem Vorteil ist das Regelwerk plötzlich von bemerkenswerter Flexibilität. „Ich glaube, da gibt es eine Ausnahmeregelung für Drainage-Strukturen“, sagt er und schaut seinen Ball aus einer Position heraus, die jeder vernünftige Golfer als Pech akzeptiert hätte. Bei fremdem Vorteil hingegen zieht er sein Regelwerk-Gedächtnis mit der Geschwindigkeit eines Staatsanwalts, dem gerade ein Geständnis vorgelegt wurde.

Ich habe einmal mit einem Vertreter dieser Spezies eine Runde gespielt, in der er bei vier verschiedenen Löchern Regelfragen stellte – dreimal zu meinem Nachteil und einmal zu seinem eigenen Vorteil, wobei er sich in diesem Fall ausnahmsweise selbst die Erleichterung genehmigte, ohne Abstimmung. Am Neunzehnten erklärte er mir dann, wie wichtig es sei, das Regelwerk zu kennen. „Es schützt das Spiel“, sagte er. Ich trank mein Bier aus. Manchmal ist das die einzig angemessene Antwort.

Der Social-Media-Golfer

Er spielt Golf. Er filmt auch Golf. Gelegentlich ist unklar, welche Tätigkeit die eigentliche ist.

Das Smartphone verschwindet nie vollständig. Es ruht in einer Spezialtasche am Bag, griffbereit wie ein Skalpell. Vor dem Abschlag: kurze Videosequenz des Fairways, für die Story. Nach dem Abschlag: Reaktionsvideo, für den Algorithmus. Am Grün: Overhead-Aufnahme der Puttlinie, für die Reichweite. Nach dem Einlochen: kurze Reflexion in die Kamera, als würde er den dritten Akt eines Kurzfilms beschließen, den niemand bestellt hat.

Das Schlimmste ist nicht die Zeit, die das kostet – obwohl die Zeit, die das kostet, erheblich ist. Das Schlimmste ist die Art, wie er nach einem wirklich guten Schlag zuerst zum Handy greift, bevor die Freude überhaupt vollständig angekommen ist. Als würde ein Erlebnis erst dann wirklich stattgefunden haben, wenn es dokumentiert wurde. Ich habe ihm das einmal vorsichtig gesagt. Er filmte meine Reaktion. Dann postete er sie mit dem Hashtag „authentischemomente.“

Der Mitfühlende Schlechtmacher

Er ist, vordergründig, der netteste Mensch auf dem Platz. Fast zu nett. Seine Spezialität ist das Lob, das sich beim näheren Hinhören als präzise konstruierte Demontage entpuppt.

„Das war für Deine Verhältnisse wirklich gut.“ Das klingt nach Anerkennung. Es ist keine.

„Du hast definitiv Tage, an denen Du viel schlechter spielst.“ Das ist statistisch korrekt. Es ist trotzdem kein Kompliment.

„Respekt – bei dem Handicap ist das absolut in Ordnung.“ Danke. Glaube ich.

Der mitfühlende Schlechtmacher meint es vermutlich nicht böse. Das macht es in gewisser Weise schlimmer, denn böse Absicht wäre wenigstens greifbar. Er lebt in einer Welt, in der Lob stets kalibriert sein muss – nach unten, zum Empfänger hin, als würde uneingeschränkte Anerkennung eine Ressource verbrauchen, die er lieber für sich behielte. Ein Pro, mit dem ich einmal gesprochen habe, nannte diesen Typ schlicht: „den teuersten Mitspieler, den man haben kann – nicht fürs Portemonnaie, sondern fürs Spiel.“

Der Abschlag-Ritualmeister

Vor jedem Schlag drei Probeschwünge. Das ist normal. Vor jedem Schlag des Abschlag-Ritualmeisters: fünf Probeschwünge, zwei Neuausrichtungen, eine Neupositionierung des Tees, ein erneutes Lesen des Fairways, eine kurze Pause zur inneren Sammlung, ein sechster Probeschwung, weil der fünfte sich noch nicht ganz richtig angefühlt hat, dann ein Schritt zurück, ein tiefer Atemzug, erneuter Aufbau – und schließlich, nach einer Vorbereitungszeit, die ausreichen würde, um in der Nähe einen Imbiss zu eröffnen, der Schwung.

Meistens ein Tops.

Was diesen Menschen aus der Kategorie der rechtsblinkenden Schildkröte heraushebt, ist sein vollständiges Fehlen jeder bösen Absicht. Er braucht das Ritual. Er weiß, dass er langsam ist. Er leidet vermutlich selbst darunter. Aber er kann nicht anders, denn ohne die vollständige Prozedur bricht das innere Gerüst zusammen – und dann könnte alles passieren. Mit allem meine ich: ein Tops. Also dasselbe wie mit der Prozedur, nur ohne die Vorbereitung.

Ich habe einmal auf einen solchen Mann gewartet. Viereinhalb Minuten, an einem Abschlag, für einen einzigen Tee-Shot. Er schlug den Ball zwanzig Meter weit. Dann drehte er sich zu mir um und sagte: „Ich glaube, der Schwung sitzt noch nicht.“ Ich sah auf die Uhr. Dann auf den Ball. Dann auf den Horizont. Irgendwo dort, dachte ich, muss es eine Antwort auf diese Frage geben.

Der digitale Caddy

Er hat eine App. Eigentlich drei. Schlaglänge, Windkorrektur, Puttlinien-Analyse. Dazu eine GPS-Uhr, einen Laser und bei besonders schwierigen Verhältnissen einen Bluetooth-Knopf im Ohr, über den er sich Schritt-für-Schritt-Anweisungen vorlesen lässt, als würde er sich in eine ihm fremde Stadt navigieren lassen.

Das Problem ist nicht die Technik an sich. Das Problem ist die Zeit. Der digitale Caddy kann einen einfachen Anspieler erst dann schlagen, wenn alle Geräte konsultiert, alle Werte abgeglichen und alle Ergebnisse in eine persönliche Gesamtbewertung überführt worden sind. Das dauert. An manchen Bahnen erinnert es an die Betankung eines Transatlantikfliegers, nur ohne die Effizienz.

Ich habe einmal neben einem solchen Mann gestanden, der nach siebenundzwanzig Sekunden App-Konsultation ein Eisen 8 auf 143 Meter schlug und den Ball dabei in den nächsten Bunker hackete. Er sah auf sein Gerät. Dann wieder auf den Bunker. Dann tippte er etwas ein. Ich vermute, er hat eine Rezension hinterlassen.

Der ewige Neunzehnloch-Analyst

Die Runde ist vorbei. Das ist nicht das Ende – das ist die Eröffnung. Denn jetzt beginnt sein eigentlicher Auftritt. Er hat alle achtzehn Löcher im Kopf. Nicht ungefähr, nicht in Teilen – vollständig, mit Schlaglängen, Lesefehlern, Windrichtung je Bahn und einer persönlichen Einschätzung zu jedem Schlag, den er und seine Mitspieler je in der Runde gespielt haben.

Er ist, anders als der bekannte Platzreporter, kein schlechter Kerl. Er meint es gut. Er glaubt aufrichtig, dass eine detaillierte Rekonstruktion aller Ereignisse zwischen Abschlag 1 und Grün 18 therapeutischen Wert hat – für ihn selbst, aber vorzugsweise für alle Anwesenden.

Der Fehler, den man machen kann: Nachfragen. Wer einmal „Und was war dann an der Zwölf?“ sagt, hat vier weitere Löcher ausgelöst, die er sonst übersprungen hätte. Ein erfahrener Platz-Veteran hat mir einmal den einzig wirksamen Gegenzauber verraten: aufstehen, „kurz auf die Toilette“ sagen und dann über den Parkplatz verschwinden, bevor er die Sieben erreicht.

Der Wetter-Prophet

Er hat vor dem Abschlag drei Apps gecheckt. Dazu den lokalen Radiosender, den Greenkeeper seines Heimatclubs angerufen und – das ist kein Scherz – einen Screenshot der Windrichtung um 14:37 Uhr an die Flight-Gruppe geschickt. Mit Kommentar.

Der Wetter-Prophet spielt nicht gegen den Platz. Er spielt gegen das Klima. Jeder Schlag wird meteorologisch eingebettet: „Bei dem Wind von rechts vorne muss ich eigentlich eine Nummer größer nehmen, aber dann drückt die Thermik die Bahn wieder runter.“ Er sagt das bei Windstärke 2 und blauem Himmel. Im Mai.

Was diese Figur von einem normalen Spieler unterscheidet, der das Wetter legitim in seine Kalkulation einbezieht: Der Wetter-Prophet benutzt das Wetter als emotionale Grundierung seiner gesamten Runde. Trifft er gut, hat er die Bedingungen gemeistert. Trifft er schlecht, waren die Bedingungen unmöglich. In beiden Fällen war das Wetter der eigentliche Protagonist.

Ich habe einmal an einem absolut windstillen Herbsttag neben ihm gestanden. Er schwieg lange. Dann sagte er: „Zu ruhig. Ich spiele bei Stille nie gut.“

Und zum Schluss

Die Liste ist, das wissen alle, die diesen Sport kennen, prinzipiell nicht abschließbar. Der Golfplatz erfindet täglich neue Charaktere, mit einer Kreativität, um die ihn jeder Romancier beneiden müsste. Das Schöne daran: Wir sind alle manchmal dabei. Manche öfter als andere. Manche, ohne es je zu wissen.

Und das ist, wenn man es genau betrachtet, das Ehrlichste, was man über dieses Spiel sagen kann.

Welcher Typ begegnet Euch am häufigsten? Und wer fehlt noch in dieser Aufzählung? Schreibt es in die Kommentare – die Redaktion von Global Golf freut sich, und Murphy nickt still aus dem Hintergrund.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf murphys-golfgesetze.de

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